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mittendrin – so war’s in Rosenheim

5. bayerischer Jugendkunstschultag am 13.5.2017

 

Bestandsaufnahme

(v.l.n.r.: M. Weidenhiller, S. Eitel, R. Kapfhammer, G. Schmaus, P. Kamp)
Moderiert von Geli Schmaus vom BR gaben MInisterialrat Michael Weidenhiller vom Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, bjke-Vorstand Peter Kamp, Unna und LJKE-Vorsitzender Reinhard Kapfhammer Eingangsstatements zur Situation der Jugendkunstschulen in Bayern.
Erstmals vorstellen konnte sich dabei vor rund 65 TagungsteilnehmerInnen auch die designierte neue Leiterin der Geschäftsstelle der bayerischen Jugendkunstschulen, Sabine Eitel.

 
Katharina Trettenbach (Bild rechts) präsentierte gemeinsam mit ihrem Projektpartner Arthur Pointeau die Arbeit des BeAnother Labs und erläuterte dabei, was Empathie aus neurowissenschaftlicher Sicht bedeutet.
Dr. Marc Fritzsche (Bild links), Vertretungsprofessur für Kunstpädagogik und Kunsttheorie an der Universität Koblenz-Landau, stellte seine Forschung zur Entwicklung digitaler bildgebender Medien vor.

Wie wird man Jugendkunstschule?

Gut vernetzt: Was entschlossene Kreative auf die Beine zu stellen in der Lage sind, demonstrierte auf eindrucksvolle Weise Monika Abendstein aus Innsbruck (Bild links), Gründerin der Architektur- und Kunstschule „bilding“. Peter Roth, Geschäftsführer des Trägervereins der vhs Kempten im Allgäu präsentierte das erfolgreiche Modell einer Gründung unter dem Dach einer Volkshoch-schule und Verena-Inge Nieder aus Gilching stellte ihr besonderes Modell einer Jugendkunstschule kombiniert mit einem Kindergarten vor.

In einer Podiumsrunde diskutierten anschließend Prof. Günther Köppel von der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, Anke Steinert-Neuwirth, Referentin für Kultur, Bildung und Jugend der Stadt Erlangen sowie Oliver Wittmann als Vertreter des Bayerischen Zentrums für Kultur- und Kreativwirtschaft über die Rolle der Jugendkunstschulen und ihre Zukunft aus ihrer jeweiligen Sicht.

Lebendige Praxis

Begleitet von Stelzenläufern der Kunst und Kultur Bastei Ingolstadt ging es für die Tagungsgäste nachmittags mit Kunstpraxis in der Städtischen Galerie weiter. Bespielte Präsentationen boten dort einen interaktiven Zugang zur Ausstellung.               

Aktuelle Themen

Die mobile Jugendkunstschule „kunstraupe“ präsentierte z.B. das Projekt „Ein Fingerabdruck an der Wand der Zeit“. Jugendliche aus Mitterfels (Nby.) und Flüchtlinge aus dem Irak performten gemeinsam, lasen Gedichte, zu denen Bilder im Kontext Flucht und Integration entstanden.

Offen für Neues

Wer sind wir, wenn wir ein anderer sind? Das Medienkunstprojekt „ The Machine to Be Another“ der internationalen, interdisziplinären Gruppe BeAnotherLab ließ auf dem 5. bayerischen Kunstschultag je zwei Galeriebesucher in den Körper des jeweiligen Gegenübers schlüpfen.

Hier üben Reinhard Kapfhammer und Irene Fritz beim „Body Swap“ die LJKE-Kooperation im virtuellen Raum. 

 

 



 
 

Presseinformation zum 5. bayerischen JKS-Tag

Beitragsbild, Galerie: Sonja Wessel