Grenzenlose Kunstbegegnung

Tschechisch-deutscher Jugendaustausch zum Kunstschultag

Der  Jugendkunstschultag  in Rosenheim schuf Raum für grenzübergreifende Kunstbegegnungen . Auf Einladung der 2. Vorsitzenden Irene Fritz kamen 20 Kinder und Jugendliche aus der tschechischen Republik  mit ihren Lektoren  zum Kunstschultag  Junge Gäste aus den Kunstschulen Jindřicha Jindřicha aus Domažlice und Animanié Pilsen arbeiteten zusammen mit Rosenheimern Kindern und gaben ein Beispiel für lebendige Kunstbegegnungen über Ländergrenzen hinweg. Das Projekt  unter dem Namen “ Ich bin du und wir sind viele“ wurde vom Deutsch-Tschechischen Zukunftsfond gefördert und knüpfte in Rosenheim an die Zusammenarbeit ostbayerischer und tschechischer Kunstschulen an, die im Kulturhauptstadjahr Pilsen 2015 begann und seitdem kontinuierlich wächst. Klang und Körper standen standen bei den Workshops im Kunstschulquartett  Weiden- Cham-Domazlice und Pilsen im Mittelpunkt. Klang und Musik wirken unmittelbar auf den Menschen und auch in der  bildenden Kunst klappt die Verständigung auch ohne Worte. Wo es nötig war. halfen die beiden Spachanimateurinnen  Martina und Miss Matějková  über Verständigungsschwierigkeiten hinweg.

Die eigenen Füße dienten bei den Deutsch-tschechische Footprints als Druckstöcke und hinterließen in zwei Sprachen Abdrücke auf großen Papierbahnen.

Im kunstpädagogischen Raum der Galerie entstanden Musikinstrumente, Drucke und Kartonmasken, die zum Abschluss in den Galereiräumen ihren Auftritt bekamen.

Die tschechischen Gäste nahmen ihre ganz eigenen Eindrücke mit nach Hause.

Lenka Fránová und Martina Voráčková von der Kunstschule Animaníe in Pilsen drehten mit den Kindern in 2 Stunden einen Film über den Galerienachmittag.

Zum Ausklang des Tages fanden sich die tschechischen Kunstschulgäste dann auf Einladung des Söllhubener Trachtenvereins noch zum bayerischen Tanz im Rosenheimer Land ein. Die Bildende Kunst und die Musik, die Tradition und die Moderne, schlugen dabei gemeinsam ein Rad und hatten Spaß.

Eindrucksvoll beweisen die Jugendkunstschulen mit ihrer Schau und dem Fachtag , dass sie Wurzeln schlagen und Brücken bauen können: Zwischen den Sparten und zwischen den Kulturen, interdisziplinär und multinational, qualitätsvoll und selbstbewusst,  mit dem Blick nach vorne und mit offenen Spielräumen.